HURRA! HURRA! HURRA!

Blogged by huslige as Berlin, Nicht kategorisier, huslige is watching you, huslige isst, huslige kocht — huslige Sun 19 Mar 2006 21:35

Essen, Trinken, glücklich sein. Eine kulinarische Bloglesung!!! Das ist aber eine schöne Idee.

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1. April 2006
19.30 Uhr
Café Babel, Käthe-Niederkirchner Str. 2, 10407 Berlin
mit Bov Bjerg, Cassandra, Don Alphonso, Frau Engl, Mequito, Don Dahlmann, Parka Lewis, Herr Paulsen, Frau Wortschnittchen und Madame Modeste.

Milchmädchenfrühling

Blogged by huslige as Berlin, Nicht kategorisier, huslige isst — huslige Wed 15 Mar 2006 22:51

Schluss mit dem Geplärre nach Frühling, davon kommt er rein gar nicht. Man könnte ja so tun als wäre es schon so weit und sich dick eingemümmelt in die paar spärlichen Sonnenstrahlen die der Tag so von sich gibt setzen, einen Espresso in den behandschuhten Fingern und versuchen sich ganz doll einzureden, es wäre doch schon .. vielleicht…
ODER – und das scheint der Husligen viel angenehmer, man begibt sich auf Café-Tour und erkundet gemütliche Eckchen und guten Kaffee im Innern der Lokale und läßt das Wetter Wetter bleiben. So. Deshalb hier mein Kommentar auf mein derzeitiges Lieblingscafé:

Que viva Salon Schmück! Salon Schmück [Skalitzerstr. 80] macht frischgepressten Saft. Die Kellnerin, die ich meistens dort sehe, ist sehr attraktiv. Die Einrichtung alt, schmuck (schmück) – komplett vom Vorgänger Montecruz übernommen (das allerdings auch großartig war, schade schade…), der Kaffee ist lecker und zu essen gibt es auch. Ebenfalls sympatisch: Hier arbeitet meist nur ein einziger Mensch – in der Küche und am Tresen – insofern wirkt das alles sehr familär und improvisiert, so ganz das ausgelagerte Wohnzimmer wie man es immer wieder gerne aufsucht. Und die Krönung: Es wird ein himmlischer Espresso mit unten Milchmädchen und obendrauf Milchschaum serviert. (“Cortado Condensado”)
Milchmädchenfrühling

Lustig übrigens mit dem Milchmädchen: Jahrzehntelang, wenn nicht schon fast ein Jahrhundert exisitiert dieses Produkt (=gezuckerte Kondensmilch aus Dose oder Tube), der Husligen fiel es erst so vor 2 Jahren auf und plötzlich scheint es – wiederentdeckt – zur Kultschleckerei zu avancieren. Zu recht meiner Meinung nach. Bitte probiert auch den “Cortado” – ebenfalls eine Milchmädchenespresso-Mischung am Heinrichplatz in dem unscheinbaren roten Cafe (Taqueria irgendwas) gegenüber Papa No.

Frittiertes, Feuchtfröhliches, Flauschiges

Blogged by huslige as Berlin, Nicht kategorisier, huslige isst — huslige Sun 5 Mar 2006 1:28

Gemütlich hat der gestrige Abend begonnen, fröhlich huslig mit viel fritiertem Essen. Gleich beim Schlesischen Tor hat ein sudanesischer Imbiss neu eröffnet, tatsächlich war gestern sogar erster Geschäftstag, ein strenger Chef scheuchte seine Kellner durch den Laden, serviert wurde nach geschenkten (fritierten) Hefebällchen und Tee ein ganze Menge Köstliches mit Erdnußsauce.

Später besuchten die Huslige eine Vernissage in der Wallstreet One Galerie, die schon nach kurzer Zeit ausartete…”und ich habs ihnen gsagt. extra gsagt hab ichs meinen Freunden: des is a Vernissaaasch, kei Party, also nix Sauffen und tanzen und so!” (eine Cheffin) Geholfen hat es aber nichts, es wurde getrunken, getanzt und gefeiert was das Zeug nur hielt; die Austellung – Home Sweet Home – selber beeindruckte mit gewagten Lebensmittelcollagen in der ein-aus-ein-aus Einbauküche, aber auch die Couching Ecke mit den vielen Sofas war sehr angenehm.

Überhaupt. die Galerie ist schön und die dort ansässigen Künstler betreiben eine ansehnliche Homepage namens Bilderklub, die man dringend besuchen sollte – jeden Tag gibts da ein neues Bild zu sehen.

Ein entkaternder Spaziergang durch den Görlitzer Park hat die erschöpfte Huslige dann heute wieder froh gemacht, v.a. weil sie rausgefunden hat, dass es dort hübsche freundliche Tiere zu betrachten gibt; unglaublich. Hundert Mal durch diesen Park gelaufen und dabei das leise “Mäh mäh”, “Grunz grunz” und das allerliebste “Ia” der Bewohner des hinter ein paar Hecken versteckten Kinderbauernhofs schlicht überhört! Sehenswert, liebe Freunde! Und man kann sich tatsächlich in einen Esel verlieben, weil die Öhrchen so nett wakeln und das Bäuchlein so schön rund ist…

Nachtrag

Blogged by huslige as Berlin, Nicht kategorisier, huslige isst — huslige Thu 2 Mar 2006 17:40

Beinahe hätte ich den Spätzleexpress vergessen!

Zum Glück haben aber eh alle Blogger wie es scheint automatisch die gleichen Themen. Und weil ich Ben Perry gelesen habe wurde ich dran erinnert….

Huslige schwäbelt und kocht

Blogged by huslige as Berlin, Nicht kategorisier, huslige isst, huslige kocht — huslige Wed 1 Mar 2006 22:19

Woche ists und Arbeit auch; und weil die huslige Arbeit sehr viel Menschen sehen, Menschen verstehen und Menschen ertragen bedeutet, bleibt Huslige heute abend zuhause. Und gestern auch. Von der letzten Party ist noch ein Weinschlauch über mit hervorragendem Corbier drin. Und so brät man sich ein blutend Tier in guter deutscher Butter, lehnt sich zurück, und schwelgt in den Absurditäten des vergangenen Tags. Auch heute sind der Husligen neue Küchenschwaben begegnet. Lustig das mit den vielen Schwaben in der Berliner Gastronomie; warum ist das so? Weil die Schwaben so gern futtern? So gut kochen können? Oder einfach einen Sinn fürs Geschäftliche (schaffe schaffe Häusle baue) mit Gemütlichkeit und Lebensart aus dem Ländle verbinden?
Gucket z.B. hier (die ersten 3 sind der Husligen persönlichst bekannt): Schwäbischer Küchenchef und Kunst; oder da: Schwaben-Buben, Theater und Nudelgerichte. Oder da: Spätzle und Kiez (bzw. Kaffe, Kuchen, UBahnblick – die Macher vom Cafe-KLassiker St Remo Upflamör bewirtschaften ja inzwischen ganz Kreuzberg)…. usw. usw. usw.

Huslige selbst will sich ihr Wohlergehen ja durchaus erkämpfen und hat sich daher vorgestern abend ins Schwimmbad geschwungen – das am Spreewaldplatz, das von außen so tut als wäre es Karibik und sich von innen so anfühlt wie Warnemünde im April (brr). Zum Glück hat das Bad um 20.00 Uhr geschlossen und Huslige in konnte trauter WG Improvisation kochen . Dabei kam etwas dermaßen gutes raus, das der Artikel heut mit einem Rezept statt hochtrabender Stadtteil-Betrachtungen schließt: man nehme: 3 Tassen Mehl, 1/2 Würfel Hefe, 4 El Quark, 4 El Olivenöl, 1 Tl Salz – alles schön lauwarm – und mache draus einen Hefeteig. Der muss 30 min oder länger im warmen Ofenrohr warten, während man: 2 Eier, 1 Becher Creme fraiche, Salz, Pfeffer und Muskat zusammenquirlt und nebenher noch 1 Zwiebel, 2 Zehen Knoblauch und einen Bund Blattspinat zerkleinert in der Pfanne anbrät. All das – den Teig, die Eier-Creme-fraiche und den Spinat-Knoblauch Belag – baut man am Ende zu einer Quiche bzw. Pizza zusammen. Man backe das Ergebnis bei 180 ° auf Mittelschiene bis es fertig ist. Ein Kääääs, am Schluß zum überbacken drauf, schadet auch nichts. Dann darf der Corbiere fließen.

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