Frittiertes, Feuchtfröhliches, Flauschiges
Gemütlich hat der gestrige Abend begonnen, fröhlich huslig mit viel fritiertem Essen. Gleich beim Schlesischen Tor hat ein sudanesischer Imbiss neu eröffnet, tatsächlich war gestern sogar erster Geschäftstag, ein strenger Chef scheuchte seine Kellner durch den Laden, serviert wurde nach geschenkten (fritierten) Hefebällchen und Tee ein ganze Menge Köstliches mit Erdnußsauce.
Später besuchten die Huslige eine Vernissage in der Wallstreet One Galerie, die schon nach kurzer Zeit ausartete…”und ich habs ihnen gsagt. extra gsagt hab ichs meinen Freunden: des is a Vernissaaasch, kei Party, also nix Sauffen und tanzen und so!” (eine Cheffin) Geholfen hat es aber nichts, es wurde getrunken, getanzt und gefeiert was das Zeug nur hielt; die Austellung – Home Sweet Home – selber beeindruckte mit gewagten Lebensmittelcollagen in der ein-aus-ein-aus Einbauküche, aber auch die Couching Ecke mit den vielen Sofas war sehr angenehm.
Überhaupt. die Galerie ist schön und die dort ansässigen Künstler betreiben eine ansehnliche Homepage namens Bilderklub, die man dringend besuchen sollte – jeden Tag gibts da ein neues Bild zu sehen.
Ein entkaternder Spaziergang durch den Görlitzer Park hat die erschöpfte Huslige dann heute wieder froh gemacht, v.a. weil sie rausgefunden hat, dass es dort hübsche freundliche Tiere zu betrachten gibt; unglaublich. Hundert Mal durch diesen Park gelaufen und dabei das leise “Mäh mäh”, “Grunz grunz” und das allerliebste “Ia” der Bewohner des hinter ein paar Hecken versteckten Kinderbauernhofs schlicht überhört! Sehenswert, liebe Freunde! Und man kann sich tatsächlich in einen Esel verlieben, weil die Öhrchen so nett wakeln und das Bäuchlein so schön rund ist…