Huslige feiert
So. Zum Abschluß der extrem faulen Sommertage gab es im Maison Huslige ein Festmahl mit Freunden und allerlei zu essen. (Ehrensache). Neben Fleischpflanzerln a la Wrangelkiez erfreuten Spinatknödeln mit Butter und Parmesan, Tabule, stark schafiger Salat, Obazda mit Brezen sowie Mousse au Chocolat ohne Salmonellen und eine Mascarpone-Limettencrème Herzen und Bäuche der Feiernden. Die Party tobte (vor allem auf der Tischdecke) einige Stunden wahrlich unkontrolliert. Aufgrund großer Hitze, dumpfiger Feuchtigkeit, mannigfachen Freßnarkosen und einem ordentlich starken Pisco sour als Aperitif setzte sich allerdings bald die Müdigkeit durch und ein Großteil der Gäste wankte noch vor 2 nach Haus.
Für alle Leser die zumindest ganz im kleinen einen solche angenehm-faulen Rausch nachvollziehen möchten hier das verbriefte
Pisco Sour Rezept
(direkt und höchstselbst von Husliger aus Chile importiert und dort des öfteren in diversen Hängematten genossen):
Für ca 12 Personen zum Starten des Abends (dabei für jeden 1-2 Nachschläge gerechnet) benötigt man:
6 Zitronen, auspressen, Kerne entfernen. In den Zitronensaft 1 Eiweiß geben und verrühren, mit Puderzucker vorsichtig süßen, bis die Mischung angenehm süß-säuerlich schmeckt. In eine große verschließbare Flasche füllen und mit etwa 0,5 Liter bis 3/4 Liter gutem Pisco auffüllen (Huslige empfiehlt: Alto del Carmen – Especial 35 % oder Pisco Capel Reservado ”Moai” 40 % – s.o. Bild), einmal ordentlich schütteln und im Kühlschrank lagern, bis das ganze wirklich kalt ist.
Auf Eiswürfeln in kleinen Gläsern zu servieren. Wer ganz perfekt sein möchte, kann die Gläser mit einem Salz-Zitronen-Rand verzieren. Wohl bekomms. Und: vorsicht…. der Erste verleiht Flügel, der Zweite macht gesprächig, und mit dem Dritten ist der Abend gelaufen.
Comment by kreuz/isarblogger — 2 August 2006 at 8:43
auf dieses festmahl hätte ich auch lust gehabt. mir hängt nämlich die mit dem schönen wetter einhergehende dauergrillerei schon zu hals raus. ausserdem hat madame huslige einen heisshunger nach fleischpflanzeln in mir geweckt. mit dem muss ich jetzt bis feierabend ausharren.
Comment by huslige — 2 August 2006 at 22:15
ja servus dem ehemaligen kreuzblogger. grüßens mir den schönen süden! und es wär mir eine ehre gewesen ihnen ein was abzugeben. das nächste mal
Comment by Burnster — 4 August 2006 at 17:29
Die Knödel erinnern mich an einen Laden in der Mulackstraße. Leonardo Benetti. Aber Mitte is ja net so Ihr Revier, oder? Pisco Sour kann ich nicht mehr sehen seit meinem Chileaufenthalt. Aber ich will nicht den Globetrotter mimen, sonst streift mich noch der Misanthropische. Bis boid.
Comment by huslige — 4 August 2006 at 18:48
jaja. Chile…. mir war da ehrlich gesagt meistens der Pisco und der Wein der Rettungsanker, in den Städten fand ichs fad… (vgl. Link im Artikel) Viele Grüße Herr Burnster – und der Misanthropische hat hier nix verloren, keine Sorge.
Comment by kreuzblogger — 5 August 2006 at 20:05
ich hätte mich nicht zweimail bitten lassen, ihnen was abzunehmen. ausserdem hab ich mir fest vorgenommen demnäxt auch wieder mehr zu kochen und die ergebnisse & rezepte so anschaulich und unterhaltsam wie die huslige zu dokumentieren. spätestens danach werden sie vollkommen überzeugt sein, dass eine gemeinsame kochsession unausweichlich ist.